It is 2 o’clock in the morning. At midnight I reported for guard duty again. It is almost up. I read a little in the Gospel of Mark, chapter 5. Yes, we must have faith like the woman in the gospel (verse 25 and following) and not be afraid. Jesus is always with us, even when it doesn’t seem that way. (chapter 4:35-41)
[here he quotes a verse from a song]
“When it is the hour
Help breaks in with power
Putting suddenly to shame
All your worry, fret, and strain.”
Yesterday evening, I received a letter from Hans Hirte again. That good, steadfast young man. It is also a kindness from God when He gives us such friends.
At 10 o’clock in the morning I went to church. The priest spoke about Nicodemus who came to Jesus in the night.
In the afternoon, at 3 o’clock, our stretcher unit had to go to Komp. 11 to pick up a noncommissioned officer who had sprained his foot. In the forest, we encountered artillery fire; fat ones and schrapnels. We stayed in the communication trenches where we were a bit sheltered. When it grew quieter, we went on.
We stayed in Komp. 11 until it got dark because it was hard to pass through the trenches with the stretcher. Once it was dark, we walked over the open field, and later walked in the communication trench again. Then we took a different route, one which we always used in the summer. We got stuck in mud, and it took three men to pull out a noncommissioned officer who couldn’t get out by himself.
We got back at 6:30.
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Sonntag 16. Januar
Es ist 2 Uhr nachts. Um 12 Uhr trat ich meine Wache wieder an. Sie ist bald um. Ich las etwas in Markus Evangelium, 5 Kapital. Ja, glauben müssen wir haben. Wie das Weib (v.25 u.f.) und uns nicht fürchten. Jesus ist immer bei uns, auch wenn es nicht so scheint. (Kap. 4:35-41)
“Wenn die Stunden sich gefunden, bricht die Hilf mit Macht herein;
und dein Grämen zu beschämen, wird es unversehens sein.”
Gestern abend erhielt ich wieder einen Brief von Hans Hirte. Der gute, treue Junge. Es ist auch eine Güte Gottes wenn Er uns solche Freunde schenkt und erhält.
10 Uhr Vormitag zum Gottesdienst. Der Pfarrar sprach über Nikodemus der zu Jesus in der Nacht kam.
Nachmittags um 3 Uhr mußte unsere Trage zur 11 Komp. um einen Unteroffizier zu holen, welcher sich seinen Fuß verrenkt hatte. Im Walde bekammen wir Artilleriefeuer, dicke und Schrapnels. Wir blieben vorne im Laufgraben stehen wo wir etwas geschützt waren. Als es ruhiger wurde, gingen wir weiter. In der 11 Komp. blieben wir bis zur dunkelheit weil der Trage der Graben nicht gut zu passieren war. Als es dunkel war gingen wir über freies Feld und nachher wieder im Laufgraben. Wir gingen nachher einen anderen Weg, den wir im Sommer immer gingen. Gerieten im Schlamm, ein Unteroffizier mussten wir mit 3 Mann wieder heraus ziehen da er nicht wieder von selbst heraus kommen konnte.
1/2 7 Uhr waren wir wieder zurück.